06493 Ballenstedt
Touren » Deutschland » Sachsen Anhalt » Ballenstedt » 29.04.2007
- 29.04.2007 Ballenstedt
- Fahrzeit: ca. 5.75h
- Strecke: 60.93km
- Höhenmeter + : 915m
- Höhenmeter - : 4187m
Ballenstedt ist ein kleines Städtchen am nördlichen Harzrand gelegen.
1030 wurde diese Stadt in einer Urkunde des Grafen Esico von Ballenstedt erstmals erwähnt und 1543 das Stadtrecht erteilt.
Viel Arbeit wurde in die Sanierung des Schlosses gesteckt.
Der blaue Punktweg führte uns durch den Schlosspark nach Gernrode.
Markgraf Gero gründete das Stift Gernrode. Die Stiftskirche St. Cyriakus ist ein bedeutener ottonischer Kirchenbau. In Gernrode befindet sich die Harzer Uhrenfabrik mit einer sehr großen Kukucksuhr in der ein Riesenkukuck wohnt (viertelstündig zu bestaunen). Desweiteren läßt sich auf diesem Gelände ein Riesenwetterhäuschen betrachten. Gernrode bietet außerdem riesenmäßig ein Holzthermometer und einen Skattisch.
Nach einer Schnelldurchquerung Bad Suderrodes, welcher ein schöner Kurort ist, erreichten wir den Erholungsort Stecklenberg, im Tal des Wurmbaches gelegen.
Auf einer Anhöhe liegen die Stecklen- und die Lauenburg. Beide Burgruinen sind verfallen, sind aber gern genutzte Ausflugziele. Der Weg an den Winterklippen ist steil und daher für unser Tandem nicht bezwingbar. Also: "wer sein Rad liebt, der schiebt". Kurz vor Friedrichsbrunn legten wir eine Rast ein. Die Tagessuppe Bohneneintopf - aus einer Gulaschkanone war lecker und mundete.
Der Touristenort Friedrichsbrunn wurde im 11 Jhd.als Rastplatz gegründet. Auf Geheiß von Friedrich dem Großen siedelten dort 1775 preußische Kolonisten und der Ort bekam den Namen "Friedrichsbrunn". An einem idyllisch gelegenen Teich vorbei, der für die Wasserversorgung für Harzgerode gestaut wurde, fuhren wir durch Alexisbad nach Harzgerode.
Harzgerode ist mehr als tausend Jahre alt und war im Bauernkrieg ein Sammelplatz Unterharzer und Thüringer Bauern. Am schönen Markt steht der breiter Turm der Kirche St.Marien. Das Selketal, in dem sich in frühen Zeiten einige Mühlen angesiedelt hatten, ist bei vielen ein beliebtes Ausflugsziel. Zahlreiche Radwander durchfahren es. Die in der Nähe liegende Festungsruine Burg Anhalt gab unserem Land den Namen.
Die gut erhaltene Burg Falkenstein trohnt hoch oben über dem Selketal. Auf ihr übersetzte Eike von Repkow das Rechtsbuch "Sachsenspiegel" von lateinisch ins niederdeutsche. Eine neugotische Begräbnisstätte der Grafen von der Asseburg Falkenstein liegt am Weg nach Meisdorf. Diese Stätte hat es verdient erhalten zu werden.
Von Meisdorf zu unseren Ausgangspunkt am Schloß Ballenstedt war es dann nicht mehr weit.
1030 wurde diese Stadt in einer Urkunde des Grafen Esico von Ballenstedt erstmals erwähnt und 1543 das Stadtrecht erteilt.
Viel Arbeit wurde in die Sanierung des Schlosses gesteckt.
Der blaue Punktweg führte uns durch den Schlosspark nach Gernrode.
Markgraf Gero gründete das Stift Gernrode. Die Stiftskirche St. Cyriakus ist ein bedeutener ottonischer Kirchenbau. In Gernrode befindet sich die Harzer Uhrenfabrik mit einer sehr großen Kukucksuhr in der ein Riesenkukuck wohnt (viertelstündig zu bestaunen). Desweiteren läßt sich auf diesem Gelände ein Riesenwetterhäuschen betrachten. Gernrode bietet außerdem riesenmäßig ein Holzthermometer und einen Skattisch.
Nach einer Schnelldurchquerung Bad Suderrodes, welcher ein schöner Kurort ist, erreichten wir den Erholungsort Stecklenberg, im Tal des Wurmbaches gelegen.
Auf einer Anhöhe liegen die Stecklen- und die Lauenburg. Beide Burgruinen sind verfallen, sind aber gern genutzte Ausflugziele. Der Weg an den Winterklippen ist steil und daher für unser Tandem nicht bezwingbar. Also: "wer sein Rad liebt, der schiebt". Kurz vor Friedrichsbrunn legten wir eine Rast ein. Die Tagessuppe Bohneneintopf - aus einer Gulaschkanone war lecker und mundete.
Der Touristenort Friedrichsbrunn wurde im 11 Jhd.als Rastplatz gegründet. Auf Geheiß von Friedrich dem Großen siedelten dort 1775 preußische Kolonisten und der Ort bekam den Namen "Friedrichsbrunn". An einem idyllisch gelegenen Teich vorbei, der für die Wasserversorgung für Harzgerode gestaut wurde, fuhren wir durch Alexisbad nach Harzgerode.
Harzgerode ist mehr als tausend Jahre alt und war im Bauernkrieg ein Sammelplatz Unterharzer und Thüringer Bauern. Am schönen Markt steht der breiter Turm der Kirche St.Marien. Das Selketal, in dem sich in frühen Zeiten einige Mühlen angesiedelt hatten, ist bei vielen ein beliebtes Ausflugsziel. Zahlreiche Radwander durchfahren es. Die in der Nähe liegende Festungsruine Burg Anhalt gab unserem Land den Namen.
Die gut erhaltene Burg Falkenstein trohnt hoch oben über dem Selketal. Auf ihr übersetzte Eike von Repkow das Rechtsbuch "Sachsenspiegel" von lateinisch ins niederdeutsche. Eine neugotische Begräbnisstätte der Grafen von der Asseburg Falkenstein liegt am Weg nach Meisdorf. Diese Stätte hat es verdient erhalten zu werden.
Von Meisdorf zu unseren Ausgangspunkt am Schloß Ballenstedt war es dann nicht mehr weit.